Ear Saver die neuen Ohrenschoner

Viele Menschen müssen derzeit nicht nur ab und zu im Öffentlichen Nahverkehr sondern dauerhaft bei Ihrer Arbeit Mund-Nasen-Schutzmasken tragen. Wenn dies Stundenlang passiert kann es zu Segelohren und Wunden an den Ohren kommen, wo die Gummis der Masken den Kopf berühren. Findige Krankenschwestern nutzen derzeit Haarklammern und  Büroklammern um die Masken statt an den Ohren hinter dem Kopf zu befestigen.

Hinterkopf mit Ear-Saver

Maker aus Spanien und Italien haben inzwischen sogenannte “Ear Saver” entwickelt, um dieses Problem komfortabler zu lösen. Hier seht ihr verschiedene Modelle, die es bereits zum Herstellen mittels 3D-Drucker gibt.

Hinterkopf mit Ear-Saver in Schmetterlingsform

Schmetterlingsmodell im Einsatz

Wir aus der machBar haben auch unsere Drucker angeschmissen und drucken für euch diese “Ohrenschoner”. Frieder Knabe hat sogar eine schicke machBar Version veröffentlicht.

Wenn ihr Ear-Saver braucht, schreibt uns eine Mail an coronahilfe[aet]wilap[.]de oder tragt es in unser Formular ein.Wenn ihr größere Bedarfe über 200 Stück habt, lasst es uns wissen. Mit den Firmen die uns bisher schon unterstützten, könnte man mittels Spritzguss schnell große Stückmengen produzieren.

Andere Formen oder Beschriftungen könnte man auch gemeinsam entwickeln. Meldet euch!

Bleibt Gesund und danke das ihr Rücksicht nehmt!

 

Wer uns bei solchen und kommenden Aktionen unterstützen will kann uns gerne etwas Spenden. Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden.

Spenden sind über das Konto unseres Trägervereins des gemeinnützigen Wissenschaftsladen Potsdam e.V oder per Paypal (info[aet]Wissenschaftsladen-Potsdam[.]de möglich.

Bank: DKB

IBAN : DE61 1203 0000 1020 5274 02
BIC : BYLADEM1001

 

Lieferung von Visieren an die Dialysestation im Jüdischen Krankenhaus

Vor kurzem lieferten wir zusammen mit Cadus e.V. Visiere aus unserem Projekt an die Dialysestation im Jüdischen Krankenhaus in Berlin.

Schild Jüdisches Krankenhaus Berlin

Dr. Philine Jung nahm die Visiersets für Ihr Team entgegen.

Ärztin mit OS-Visier - Foto von Sebastian Gabsch

Ärztin mit OS-Visier – Foto: Sebastian Gabsch

Dialysepatienten müssen mehrmals die Woche an spezielle Maschinen angeschlossen werden, damit Ihr Blut gereinigt wird. Durch ihre schwachen oder kaputten Nieren sind sie Hochrisikopatienten für Covid-19 Erkrankungen. Durch Ihre regelmäßigen Besuche in den Dialysestationen können Sie darüber hinaus leicht den Corona-Virus aus dem Krankenhaus in Ihre Pflegeheime oder an Angehörige weitertragen. Frau Dr. Jung hat deswegen verschiedene Vorsichtsmaßnahmen ergriffen und diese nun mit unseren Open Source Visieren ergänzt. Sie schützen zum einen die Träger vor Tröpfcheninfektionen über die Augen aber auch davor sich unbewusst ins Gesicht zu fassen.

Pfleger und Patientin in Dialysestation Foto: Sebastian Gabsch

Pfleger Marcus Paegelow probierte mit Frau Zymberi die Visiere direkt im Arbeitsablauf aus.

Zusammenbau der OS-Visiersets Foto: Sebastian Gabsch

Wir erklärten dem Team noch kurz Desinfektion und Zusammenbau der Sets. Sie bestehen aus einem blauen Gestell, an dem ein abwischbarer Lochgummi sowie eine Folie befestigt wird. Insgesamt lieferten wir über 100 Visiersets an diese aber auch an Dialysestationen im brandenburgischen König-Wusterhausen und Finsterwalde.

 

Fotos: Sebastian Gabsch – www.sega-foto.de

 

Halbzeit – Danke für die Zusammenarbeit

Wir danken euch allen für den fantastischen Support. Mit 3D-Druckern, befreundeten Werkstätten und immer mehr Firmen die mithelfen konnten wir bis heute 16.785 Open Source Visiere an medizinisches Personal verteilen. Danke an alle Spender- und Mitstreiterinnen!

Wenn ihr Leute kennt die immer noch nicht ausgestattet sind meldet euch. Wir können weitere 10 000 Stück verteilen. Sie sollen sich einfach in diesem Formular eintragen und wir nehmen Kontakt mit Ihnen auf.

Hier nochmal der Link https://airtable.com/shrGJ60VQFo3QTIbG

Für Krankenhäuser und Covid Stationen haben wir auch eine abwischbare Gummilösung entwickelt.

Visier, Faceshield Spritzguss Gesichtsschild

Open Source Visier

Wir schaffen es leider wenig über die Aktion zu berichten. Wenigstens kurz erwähnen wollen wir, dass wir z.B. letzte Woche über 2500 Stück mit an die Johanniter übergeben haben.

5000 Visiere Johanniter

Übergabe der 5000 Visiere durch MGA und Martin Koll von der machBar an die Johanniter Unfallhilfe e.V.  Foto: Sebastian Gabsch www.sega-foto.de

Dem Vivanteskrankenhaus im Friedrichshain und dem Josefs-Krankenhaus in Potsdam konnten wir mit 500 Stück aushelfen und daneben viele einzelne Praxen, Dialysezentren und andere Therapieeinrichtungen beliefern. Derzeit bereiten wir mit den Netzwerkpartnern Lieferungen nach Brasilien, Syrien und in den Kongo vor. Daneben gab es kleinere Berichte im Stern Magazin und im Netz.

Details zu all den kleinen und großen Geschichten hoffen wir bald hier dokumentieren zu dürfen.

Es ist viel los und wir bleiben dran. Danke das ihr dabei mitdenkt, mithelft und uns unterstützt!

Wer weiterhin Spenden möchte kann das gerne tun.

Spenden sind über das Konto unseres Trägervereins des gemeinnützigen Wissenschaftsladen Potsdam e.V oder per Paypal (info[aet]Wissenschaftsladen-Potsdam[.]de möglich.

Bank: DKB

IBAN : DE61 1203 0000 1020 5274 02
BIC : BYLADEM1001