Erstes Potsdamer Makertreffen

Am vergangenen Wochenende fand im studentischen Kulturzentrum in Potsdam das erste Potsdamer Makertreffen statt. das FabLab unterstützte dieses Treffen mit einem Sessionvortrag und einem mobilen Repair-Cafe. Das Makertreffen führte auf lokaler Basis Initiativen und Einzelpersonen zusammen, die sich gegenseitig Projekte präsentierten und Ideen für neue sammelten. Die Bandbreite erstreckte sich vom Bierbrauen, über Raspberry Pi Projekte bis zu einer lokalen Cryptoparty.

Link

Die ganze Veranstaltung soll auf jedenfall wiederholt werden und vielleicht in grösseren Umfang nächstes Jahr bei uns im freiLand organisiert werden.

Besuch des Timelabs aus Gent (Belgien)

Am 16. August besuchte uns Suzanne und Ihre Kollegen aus dem Timelab in Gent. Im Rahmen eines zukünftigen Projekts mit dem Timelab und der BBAG Brandenburg haben wir in einer kleinen Workshop Session ausprobiert, wie Kindern und Schülern der Einstieg in die 3D-Druck Technologie ohne grössere technische Barrieren ermöglicht werden kann.  Ein Ansatzpunkt war der Test von Doodle3D einer crowdgefundeten Software für Kinder, mit der direkt und ohne Umwege kleinere Objekte mit dem 3D Drucker ausgedruckt werden können.

Vielen Dank an Suzanne

Naturworkshops im Volkspark

Zu der Arbeit in der machBar gehören nicht nur computergestützte Geräte sondern auch der Umgang mit Rest- und Naturmaterialien. Flankierend zu unseren Workshops in der machBar finden diese auch draussen im Park statt.

Tetrapack – Insektenhotels aus der machBar im Freien !

Think Big Jugendprojekt – 3D Kopierstation

Im Rahmen des Think Big Projekt testen und entwickeln Schüler im Rahmen des Open Lab Days die Arbeitsabläufe einer 3D Kopierstation bestehend aus einem Open-Source-3D-Scanner (Fabscan) und einem 3D Drucker. Am Ende des Projekts soll eine nutzbare Demonstration stehen, in der Dinge des Alltags eingescannt und kopiert werden können.

Wir werden im Blog bei Projektende die Ergebnisse präsentieren.

Liquid Fab Lens Projekt

In der Folge des gewonnen Preises an der RWTH in Aachen haben wir ein Projekt begonnen, welches die sogenannten Flüssiglinsen zum Thema hat. Unsere Rahmenbedingunge sind diese Linsen müssen mit den in FabLabs üblichen Geräten und Materialien entwickelt werden. Der Hintergrund des gesamten Projekts ist es einen neuen einfachen Zugang zur sogenannten Hochtechnologie zu entwickeln. Optische Geräte insbesondere Linsen zeichnen sich durch eine hohe Material- und Oberflächengüte aus. Für die erfolgreiche Herstellung kommt erschwerend hinzu, dass eine sehr hohe Genauigkeit für die Geometrie der Linsen erforderlich ist. Um dies mit Glas zu bewerkstelligen sind nicht nur besondere Geräte sondern auch Techniken wichtig, deren Handhabung teilweise eine langjährige Erfahrung in diesem Bereich voraussetzen. Unser Ziel ist es mit Hilfe von Flüssiglinsen hergestellt aus 3D Druckern und Restmaterialien am Ende in der Lage zu sein ein Mikroskop bzw. Teleskop herzustellen, was aus eben jenen Linsen besteht und sogar elektronisch und mechanisch fokussierbar ist.

Prototyp einer mechanisch fokussierbaren Linse ( später mit Steppermotor um einen computergesteuerten Fokus zu erzeugen ) :

Die Bestandteile des Prototyps sind die Umklammerung aus dem 3D-Drucker, Klemmen, ein Kondom und eine handelsübliche Spritze.

Im zweiten Prototyp kommt ein Effekt zum Tragen, der eine Veränderung der Oberflächenspannung im Einfluss eines elektrostatischen Feldes bewirkt. Ist ein Salzwassertropfen in eine Öllösung eingebettet, so verändert eine angelegte Spannung seine Form und somit auch seine Brennweite. Angewendet wird dies in HighEnd-Handy-Kameras in stark verkleinerter Form. Das Ziel ist hier wiederum, das ganze mit Hilfe eines Arduinos und eines 3d-Druckers nachzubauen :

Prototyp der elektrostatischen Linse :

Auf der Website entsteht dazu in Kürze ein Projektbereich, um den Entwicklungsstand des Projekts zu dokumentieren.

Background :

http://www.trenchphysics.com/?p=108#comments

http://www.eyejusters.com/build/a.php?p=fluidlenswork

http://www.liquid-lens.com/index.html

 

Innovationspreis für das FabLab Potsdam an der RWTH Aachen

Die Highlights des PhotonikCamps im FabLab der  Media Computing Group der RWTH Aachen

Kann man optische Elemente wie eine Linse mit den Werkzeugen eines Fablabs herstellen? Unmöglich? Mario Parade versucht es trotzdem und wurde mit seinem Projekt „Fernrohr selbst bauen mit 3D Drucker“ Sieger in der Kategorie Innovation. Statt Linsen aus Glas setzt Mario auf Flüssigkeitslinsen wie sie z. B. auch in Mobiltelefonen verwendet werden. …

http://www.photonik-campus.de/photonikcamp-ii-road-to-maker-faire-15-juni-2013-in-aachen/