Die Solargiraffe im freiLand: Wenn Open Source und Making zusammenkommen
Wer regelmäßig im freiLand unterwegs ist, kennt sie wahrscheinlich: die Solargiraffe mit ihren Solarmodulen auf dem Rücken und dem Windrad als Kopf. Sie ist inzwischen eines der sichtbarsten Zeichen für die erneuerbare Energieversorgung auf dem Gelände.
Im Blog „Energie selber machen“ ist jetzt ein ausführliches Interview mit Christoph vom Chaos Computer Club Potsdam erschienen. Darin geht es um die Energieversorgung des freiLand, die Entstehung der Solargiraffe und darum, welche Rolle Open Source und die Menschen aus dem technischen Umfeld des freiLand bei der Umsetzung gespielt haben.
Und genau an dieser Stelle kommt auch die machBar ins Spiel.
Für die Überwachung des Energiesystems und die Zusammenführung der verschiedenen Messdaten haben Leute aus dem Chaos Computer Club Potsdam und der machBar gemeinsam mit Open-Source-Technik gearbeitet. Die aktuelle Energieerzeugung kann dadurch öffentlich eingesehen werden.
Auch bei der Solargiraffe selbst war praktisches Wissen gefragt. Nach dem Aufbau stellte sich unter anderem heraus, dass Teile der Anlage falsch gepolt angeschlossen waren und korrigiert werden mussten.
Christoph beschreibt die Bedeutung dieser Arbeit im Interview ziemlich treffend:
„Die Maker haben das Projekt von 90 auf 100 Prozent gebracht. Ohne diese letzten zehn Prozent hätte es nie funktioniert.“
Für uns ist das ein schönes Beispiel dafür, was ein Makerspace leisten kann. Nicht unbedingt, indem dort ein komplettes Projekt von Anfang bis Ende entsteht, sondern indem Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen zusammenkommen, Probleme untersuchen, Schnittstellen verstehen und dort weiterarbeiten, wo eine fertige Lösung eben doch noch nicht ganz fertig ist.
Auch der Open-Source-Gedanke spielt dabei eine wichtige Rolle. Wissen, Messdaten, Schnittstellen und technische Lösungen sollen möglichst nachvollziehbar und zugänglich bleiben, damit andere darauf aufbauen können.
Das vollständige Interview mit Christoph findet ihr hier:
