Halbzeit – Danke für die Zusammenarbeit

Wir danken euch allen für den fantastischen Support. Mit 3D-Druckern, befreundeten Werkstätten und immer mehr Firmen die mithelfen konnten wir bis heute 16.785 Open Source Visiere an medizinisches Personal verteilen. Danke an alle Spender- und Mitstreiterinnen!

Wenn ihr Leute kennt die immer noch nicht ausgestattet sind meldet euch. Wir können weitere 10 000 Stück verteilen. Sie sollen sich einfach in diesem Formular eintragen und wir nehmen Kontakt mit Ihnen auf.

Hier nochmal der Link https://airtable.com/shrGJ60VQFo3QTIbG

Für Krankenhäuser und Covid Stationen haben wir auch eine abwischbare Gummilösung entwickelt.

Visier, Faceshield Spritzguss Gesichtsschild

Open Source Visier

Wir schaffen es leider wenig über die Aktion zu berichten. Wenigstens kurz erwähnen wollen wir, dass wir z.B. letzte Woche über 2500 Stück mit an die Johanniter übergeben haben.

5000 Visiere Johanniter

Übergabe der 5000 Visiere durch MGA und Martin Koll von der machBar an die Johanniter Unfallhilfe e.V.  Foto: Sebastian Gabsch www.sega-foto.de

Dem Vivanteskrankenhaus im Friedrichshain und dem Josefs-Krankenhaus in Potsdam konnten wir mit 500 Stück aushelfen und daneben viele einzelne Praxen, Dialysezentren und andere Therapieeinrichtungen beliefern. Derzeit bereiten wir mit den Netzwerkpartnern Lieferungen nach Brasilien, Syrien und in den Kongo vor. Daneben gab es kleinere Berichte im Stern Magazin und im Netz.

Details zu all den kleinen und großen Geschichten hoffen wir bald hier dokumentieren zu dürfen.

Es ist viel los und wir bleiben dran. Danke das ihr dabei mitdenkt, mithelft und uns unterstützt!

Wer weiterhin Spenden möchte kann das gerne tun.

Spenden sind über das Konto unseres Trägervereins des gemeinnützigen Wissenschaftsladen Potsdam e.V oder per Paypal (info[aet]Wissenschaftsladen-Potsdam[.]de möglich.

Bank: DKB

IBAN : DE61 1203 0000 1020 5274 02
BIC : BYLADEM1001

Pressemitteilung: 12.000 Gesichtsvisiere für Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern

Bei Bedarf an Gesichtsvisieren melden Sie sich bitte per Formular bei uns. Bei anderen Anfragen schreiben Sie uns bitte eine Mail an coronahilfe[aet]wilap[.]de.

———————–

Pressemeldung Potsdam, 10.04.2020

Kurzmeldung

In einer gemeinsamen Aktion stellt ein Zusammenschluss von Maker-Initiativen 12.000 Gesichtsvisiere für Pflegekräfte, Rettungsdienste und Ärzte aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin bereit. Damit decken sie dringende Bedarfe, denen derzeit nur ungenügend entsprochen werden kann.

Medizinische und Pflegeeinrichtungen, sowie Personen, die ohne nötige Schutzausrüstungen in den genannten Bereichen arbeiten, sind aufgerufen, sich kurzfristig unter den unten angegebenen Kontaktadressen zu melden. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann an die ehrenamtlich arbeitenden Initiativen spenden.

Langversion

In einer gemeinsamen Aktion verteilen verschiedene Offene Werkstätten, FabLabs und Makerspaces aus Brandenburg und Berlin 12.000 Gesichtsvisiere.

Diese Visiere werden über Atemschutzmasken getragen und stellen einen zusätzlichen Schutz dar, da sie undurchlässig sind für virushaltige Tröpfchen und dadurch nicht nur Mund und Nase, sondern auch den Augenbereich abdecken. Ausserdem verhindern sie das unbeabsichtigte Berühren mit den eigenen Händen. Deshalb sind derartige Gesichtsvisiere heute Teil der Standardschutzausrüstung bei potenziellem Kontakt mit Covid19 Viren.

Innerhalb weniger Tage wurde ein dezentrales Produktions- und Designnetzwerk geschaffen: vom 3D-Design, über die Material-Beschaffung, der dezentralen Produktion aus in Haushalten und Offenen Werkstätten verteilten 3D-Druckern und Lasercuttern, bis hin zur Verteilung an Krankenhäuser, Arztpraxen oder Pflegestationen. Inzwischen wurde die Produktion um einen industriellen Spritzgussprozess ergänzt, der die Anzahl produzierbarer Visiere massiv erhöht hat. Bis zum Mittwoch, den 08.04., wurden bereits über 2000 Visiere an medizinische und Pflegeeinrichtungen verteilt.

Aufgrund des immer größer werdenden Bedarfs und Bestellungen jenseits der 25.000 Stück organisierten die Initiativen die Produktion mittels Spritzguss. Mit der Unterstützung von Unternehmen in Sachsen und Baden-Württemberg konnte so eine hohe Anzahl Visierhalterungen in kuerzester Zeit produziert werden.

Zum Osterwochenende sind die ersten 12.000 Gesichtsvisiere aus dieser Produktion in Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern verteilt worden. Pflegekräfte, in Arztpraxen, Laboren und Apotheken Tätige, sowie alle Personen, die beruflich mit Covid-19 Erkrankten oder Risikopersonen in Kontakt kommen, können sich bei den Initiativen melden.

Sie erhalten ein modular aufgebautes Gesichtsvisier, dessen Einzelteile leicht desinfizierbar sind und bei Beschädigung leicht repariert und ausgetauscht werden können. Im Sinne des Open Source Gedankens kann das Modell stetig weiterentwickelt und auch in anderen Regionen produziert und angeboten werden.

Geschichte

Angefangen hatte die Initiative vor zwei Wochen an mehreren Orten in Brandenburg: Mitglieder des Verstehbahnhofs (Fürstenberg), des Wissenschaftsladens Potsdam e.V. und der Offenen Werkstatt in Spremberg begannen die international entwickelten Gesichtsvisiere nachzudrucken. Ausgangspunkt war ein Prototyp aus den Niederlanden, der als Open Hardware veröffentlicht, Stück für Stück adaptiert und angepasst wurde.

Nach dem Initialschritt der Werkstätten verbreitete sich die Idee der dezentralen Produktion durch das Netzwerk Offene Werkstätten Brandenburg, wodurch auch weitere Werkstätten in Brandenburg a.d. Havel, Cottbus, Lübbenau und Berlin mit der Produktion begannen. Inzwischen arbeiten die Werkstätten, jeweils als regionale Hubs organisiert, an der Produktion und Weiterentwicklung und haben bereits zahlreiche grosse und kleine medizinische und Pflegeeinrichtungen mit über 2000 Stück beliefert. Gleichzeitig wurden Kontakte über die Landesgrenzen hinaus zu Industriebetrieben und anderen Werkstätten hergestellt, um Lieferketten zu etablieren und den verteilten Produktionsprozeß zu beschleunigen. So konnte durch die Kunststoffschmiede Dresden, die Firma 1stMould und Bleher Folientechnik die Produktionsausbeute in den letzten Tagen massiv erhöht werden. Wir freuen uns nun, 12.000 weitere Menschen mit Schutzausrüstung versorgen zu können.

Die Situation offenbart die Schwächen des bisherigen Systems. Während reguläre Lieferketten zusammengebrochen sind und die Industrie sich nicht schnell genug an die neue Situation anpasst, springen dezentrale Werkstätten und Einzelpersonen (MakerVsVirus.org) in die Bresche, um die Versorgungslücke zu schließen. Staatliche Förderungen zielen aber ausschliesslich auf etablierte wirtschaftliche Strukturen, obwohl sie offensichtlich nicht schnell genug handeln können, um den akut vorhandenen Schutzbedarf decken zu können und die Krise zu meistern.

Hintergrund

Alle Beteiligten arbeiten ehrenamtlich, bisher ohne staatliche Unterstützung – das Material wird durch Spenden finanziert.
Spenden werden über den Verbund offener Werkstätten e.V. und die beteiligten gemeinnützigen Initiativen entgegengenommen.

Spendenkonto
Wissenschaftsladen Potsdam e.V.
IBAN : DE61 1203 0000 1020 5274 02
BIC : BYLADEM1001
Verwendungszweck: Corona-Hilfe-Brandenburg

Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden.

Beteiligte Makerspaces und Offene Werkstätten:

Spendenaufruf und weitere Informationen auf:
https://offene-werkstaetten-brandenburg.de/help/

Pressekontakte:

Für weitere Informationen und Interviews stehen wir gerne zur Verfügung:

++ Pressekontakt ++

Netzwerk offener Werkstätten Brandenburg

Martin Koll
0331 27360832
Mail:

Vorstellung der Datenmanagement Software CaosDB am 21.1. beim OK Lab

Beim nächsten Treffen des OK Lab Potsdam am 21.1. ab 19 Uhr in der machBar wird Daniel Hornung von indiscale aus Göttingen CaosDB vorstellen, ein Toolkit für ein Datenmanagement-System.
Nach einer kurzen Einführung ist Zeit für Fragen, zum Ausprobieren der Web-Oberfläche und fürs Hacken mit den Python-Bibliotheken.

 

Treffen und Vorstellung von CaosDB – eine flexible Datenmanagement-Plattform

Link zur Software: https://gitlab.com/caosdb

Daten sind das täglich Brot der Forschung. Schon kleine Forschungsgruppen an Universitäten, mittelständische Unternehmen (Digitalisierung, yay!) oder auch Behörden sehen sich mit enormen Datenmengen, Daten von hoher Komplexität und sich beständig wandelnden Datenstrukturen konfrontiert. Nichtsdestotrotz fehlt es bislang an Standardmethoden oder gar Standardsoftware.

Aus diesem (Eigen-)Bedarf heraus wurde am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen deshalb der Datenmanagement-Baukasten CaosDB entwickelt. Im August 2018 wurde CaosDB unter der AGPLv3 veröffentlicht, und ein Team aus ehemaligen
wissenschaftlichen Mitarbeitern gründete das Unternehmen IndiScale, um Support und Weiterentwicklung zu übernehmen.

CaosDB macht individualisiertes Datenmanagement skalierbar. Im Gegensatz zu starren relationalen Datenbanken sind spätere Anpassungen an veränderte Rahmenbedingungen leicht von den Nutzenden machbar.

Es gibt in CaosDB drei Typen von Einträgen: Records, RecordTypes und Properties, aus diesen wird ein semantisches Datenmodell erstellt und mit Daten befüllt. Auch wenn sich die RecordTypes (quasi die Klassen zu
Records) später ändern, bleiben bestehende Records unverändert, was spätere Anpassungen enorm vereinfacht. Abgerundet wird diese Flexibilität durch eine komfortable Suchsprache, die deutlich schneller
erlernbar ist als beispielsweise SPARQL.

CaosDB beinhaltet eine Web-Oberfläche, mit der schnell auf Daten zugegriffen werden kann, sowie eine Python-Bibliothek, die die REST-Zugriffe auf den Server kapselt.

Die Entwicklung findet auf https://gitlab.com/caosdb/
statt, ein Jupyter-Notebook mit einer kleinen Python-Einführung gibt es auf https://gitlab.indiscale.com/daniel/python-material

Nächster Workshop zu Umweltdaten am 08.02. in Potsdam

Wir haben eine Workshopreihe bei der Umweltengagierte den Umgang und das finden von und mit Daten lernen können. Als Partner haben wir die Umweltdatenschule gewinnen können.

Am 08.02. wird der nächste kostenfreie Workshop in Potsdam sein. Im freiLand (Friedrich-Engels-Str. 22, 10min vom HBF) geht es um 13 Uhr los. Bis 17 Uhr wollen wir zusammen werkeln. Danach ist gemütlicher Ausklang. Für Verpflegung ist gesorgt. Meldet euch über unsere Mailadresse (hashtec[aet]wissenschaftsladen-potsdam[.].de an) an damit wir ca. sehen wie viele Personen kommen.

Mit Umweltdaten Gutes tun! – Vom Daten finden & säubern

Mit Daten Gutes tun! Das geht auch im Umweltbereich und kann enorm spannend und wichtig sein. In verschiedenen Workshops wollen wir uns mit Umweltdaten beschäftigen und hands-on mit nützlichen Tools arbeiten. Programmiervorkenntnisse sind nicht nötig! “Remember the aim is having fun while working and learning about data – not the outcome.” (schoolofdata – Data Expedition)

Umweltdatenworkshop -  Datenrecherche, Umweltinformationsgesetz, Daten säubern

Wie kann man Umweltdaten für die eigene Arbeit als Umweltaktive nutzen? Woher kommen die Daten und wie lassen sich Daten mit Hilfe des Umweltinformationsgesetzes befreien? Wie stark ist das Grundwasser in meiner Region mit Nitrat belastet? Welche Insektenarten sind in Deutschland am stärksten vom Aussterben bedroht? Und gibt es offene Daten über die Müllverwertung in meiner Stadt?

Gemeinsam bezwingen wir das Recherche-Monster und werden uns auf die Suche nach spannenden Daten im Umweltbereich begeben. Welche Portale sind hilfreich? Wie bekomme ich Daten aus PDFs in ein maschinenlesbares Format?

Nach dem Finden der Daten geht´s ans Säubern: Mit Hilfe spannender Tools lernen wir gemeinsam Tricks und die wichtigsten Schritte um einen Datensatz fit zu machen.

Für Wen?

Der Workshop richtet sich an alle Interessierten, junge Erwachsene und Erwachsene, vorrangig aus dem Bereich der Umweltverbände- und Vereine, die mit uns in die Welt der Offenen Daten eintauchen wollen. Egal ob du haupt- oder ehrenamtlich im Umweltbereich tätig bist oder einfach großes Interesse an Umweltthemen hast, melde dich an. Solltest du dir unsicher sein, ob der Workshop genau das Richtige für dich ist, frag uns vorher gerne!

Hinweise

Du solltest zum Workshop deinen eigenen Laptop mitbringen, da wir ins praktische Arbeiten kommen. Ist das nicht machbar, gib uns kurz Bescheid und wir finden eine Lösung und ein Arbeitsgerät für dich. Für Verpflegung ist gesorgt.

Kosten?

Der Workshop ist ist für alle Brandenburgerinnen kostenfrei durch eine Förderung aus Lottomitteln des Brandenburgischen Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL).

Logo Aktion Nachhaltige Entwicklung Lokale Agenda 21                  Logo des Ministerium für Ländliche Entwicklung Umwelt und Landwirtschaft in Brandenburg

 

Nächster Workshop zu Umweltdaten am 14.12.

Wie bereits angekündigt haben wir derzeit eine Workshopreihe bei der Umweltengagierte den Umgang und das finden mit Daten lernen können. Als Partner haben wir die Umweltdatenschule gewinnen können.

Am 14.12. wird der Workshop in Cottbus sein. Auf dem Gelände der BTU in den Räumen des FabLab (Walther-Pauer-Straße 5) geht es um 12 Uhr los und dauert bis 17Uhr. Für Verpflegung ist gesorgt. Meldet euch über unsere Mailadresse (hashtec[aet]wissenschaftsladen-potsdam[.].de an) oder das FabLab Cottbus an. Hier findet ihr Details zur Anfahrt.

Mit Umweltdaten Gutes tun! – Vom Daten finden & säubern

Mit Daten Gutes tun! Das geht auch im Umweltbereich und kann enorm spannend und wichtig sein. In zwei verschiedenen Workshops wollen wir uns mit Umweltdaten beschäftigen und hands-on mit nützlichen Tools arbeiten. Programmiervorkenntnisse sind nicht nötig! “Remember the aim is having fun while working and learning about data – not the outcome.” (schoolofdata – Data Expedition)

Umweltdatenworkshop -  Datenrecherche, Umweltinformationsgesetz, Daten säubern

Wie kann man Umweltdaten für die eigene Arbeit als Umweltaktive nutzen? Woher kommen die Daten und wie lassen sich Daten mit Hilfe des Umweltinformationsgesetzes befreien? Wie stark ist das Grundwasser in meiner Region mit Nitrat belastet? Welche Insektenarten sind in Deutschland am stärksten vom Aussterben bedroht? Und gibt es offene Daten über die Müllverwertung in meiner Stadt?

Gemeinsam bezwingen wir das Recherche-Monster und werden uns auf die Suche nach spannenden Daten im Umweltbereich begeben. Welche Portale sind hilfreich? Wie bekomme ich Daten aus PDFs in ein maschinenlesbares Format?

Nach dem Finden der Daten geht´s ans Säubern: Mit Hilfe spannender Tools lernen wir gemeinsam Tricks und die wichtigsten Schritte um einen Datensatz fit zu machen.

Für Wen?

Der Workshop richtet sich an alle Interessierten, junge Erwachsene und Erwachsene, vorrangig aus dem Bereich der Umweltverbände- und Vereine, die mit uns in die Welt der Offenen Daten eintauchen wollen. Egal ob du haupt- oder ehrenamtlich im Umweltbereich tätig bist oder einfach großes Interesse an Umweltthemen hast, melde dich an. Solltest du dir unsicher sein, ob der Workshop genau das Richtige für dich ist, frag uns vorher gerne!

Hinweise

Du solltest zum Workshop deinen eigenen Laptop mitbringen, da wir ins praktische Arbeiten kommen. Ist das nicht machbar, gib uns kurz Bescheid und wir finden eine Lösung und ein Arbeitsgerät für dich. Für Verpflegung ist gesorgt.

Kosten?

Der Workshop ist ist für alle Brandenburgerinnen kostenfrei durch eine Förderung aus Lottomitteln des Brandenburgischen Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL).

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Projektupdate – Vergissmeinicht

Hier mal ein kurzer Einblick in das neue Nähprojekt “Vergissmeinnicht” jeden Montag von 18-21 Uhr bei uns in der machBar von Jennifer: Wir fühlen uns pudelwohl! Meist sind wir zwischen 6-9 Näher/Innen, die in den 3h ein gutes Chaos anrichten und dabei vor allem viele schöne Kuscheltiere entstehen lassen.

Vergissmeinnicht Team

Wer uns mal in Aktion erleben will kann jeden Montag dazu kommen und mitnähmen oder nähen lernen!
Diesen Samstag sind wir auch auf einem Nikolausmarkt in Potsdam-West dabei und verkaufen unsere Produkte gegen Spende (30.11., vor der Erlöserkirche, von 15-20Uhr).

Monster und Wale

So sehen unsere genähten Monster und Wale aus!

Liebe Grüße!
Jennifer

 

Erfinder*Innen Werkstatt

Der 9. November ist nicht nur der Tag des Mauerfalls und Sinnbild für die Überwindung gedanklicher und physischer Grenzen. Er ist auch der Tag der Erfinder*innen, der Tag derjeniger, die ihre Fähigkeiten nutzen, um Grenzen zu überwinden und Neues zu schaffen. Benannt nach der Erfinderin Hedy Lamarr, die die Ursprünge des heutigen Bluetooths entwickelte, ruft er jährlich dazu auf, mutig zu sein und eigene Erfindungen zu verwirklichen.

Anlässlich dessen laden die Aktiven der machBar im freiLand Jugendliche und junge Erwachsene ein, ihre offene Werkstatt kennenzulernen und erste Schritte zu tun eigene Erfindungen umzusetzen und die Zukunft in die Hand zu nehmen.

Es wird Workshops zum Lasercutten, Programmieren und 3D Design geben. Gerne könnt ihr mithelfen den Tag zu gestalten.

Der Eintritt ist frei.

Samstag – 9.11. – 11 bis 18 Uhr – bei uns in der Friedrich-Engels-Str. 22 nähe Potsdamer Hauptbahnhof.

 

Weitere Veranstaltungsorte außerhalb von Potsdam gibt es hier auf der Seite des Netzwerks offener Werkstätten in Brandenburg.

Umweltdaten – Woher bekommt man sie und was kann man damit machen?

Im Rahmen eines kleinen Projekts wollen wir uns vom Wissenschaftsladen Potsdam e. V. in Kooperation mit dem OK Lab Potsdam und Code for Germany mit Umweltdaten beschäftigen.

Viele Umweltengagierte finden bei Ihren Recherchen Datenbanken und Daten von Umweltmessungen. Das können die Inhaltsstoffe von Trinkwasser, der Säuregehalt des Regens, Lärmbelastungen oder die Feinstaubbelastung in Städten sein. Doch gibt es noch viel mehr Informationen die zum Beispiel Behörden oder Firmen, wie Stadtwerke erfassen. Für die Arbeit der eigenen Umweltinitiative, Anwohnervereinigung oder Fridays4Future Ortsgruppe kann es nötig sein diese Daten zu sammeln, auszuwerten und für andere Interessierte aufzubereiten. Ist es doch wichtig mit Fakten zu argumentieren und diese in ein Verhältnis zu setzen sowie Entwicklungen zu zeigen.

Beispiele für bestehende Anwendungen sind Feinstaubkarten oder die grafische Darstellung der Zusammensetzung des Trinkwassers in Potsdam.

Trinkwasserkarte Potsdam

Doch wo findet man solche Daten? Wie kann man sie aufbereiten und welche Tools gibt es, um sie für andere Interessierte sichtbar zu machen?

Diese Fragen wollen wir in einer Workshopreihe thematisieren und praktisch erproben. Teilnehmerinnen sollen dabei auch mit lokalen OK Labs vernetzt werden, um Anlaufpunkte zu haben, wo sie ihre Ideen weiter entwickeln und bei Problemen Hilfe finden.

OK Labs sind dabei lokale offene Treffpunkte in denen sich Software und Dateninteressierte über Open Data, Open Street Map und Civic Tech austauschen.

Wenn ihre Interesse an einem Workshop habt oder ihn in eure Stadt holen wollt, meldet euch bei Martin Koll unter hashtec[aet]wissenschaftsladen-potsdam.de.

Die Workshopreihe ist für alle Brandenburgerinnen kostenfrei durch eine Förderung aus Lottomitteln des Brandenburgischen Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) .

Logo des Ministerium für Ländliche Entwicklung Umwelt und Landwirtschaft in Brandenburg    Logo Aktion Nachhaltige Entwicklung Lokale Agenda 21

Soundwalk beim Chaostreff am 16.10.

Wie schon an verschiedenen Stellen angekündigt, ist nächste Woche parallel zum Chaostreff der Soundwalk mit der #liketohear Box in der machBar. 19 Uhr gehts los. Die Veranstaltung ist besonders für Leute die sich mit dem Thema hören, Open Source Hardware oder verwandten Themen beschäftigen interessant.  Hier noch mehr Infos zum Forschungsprojekt.

Ob mit oder ohne Höreinschränkung: Forsche mit den WissenschaftlerInnen des Fraunhofer IDMT aus Oldenburg an einer neuen, tragbaren Hörunterstützung. Stelle mit fachlicher Begleitung die neuesten Testgeräte selbst in Alltagssituationen nach deinen individuellen Bedürfnissen ein und entwickle gemeinsam mit ExpertInnen kreative Design-Ideen.

Bei diesem bürgerschaftlichen Forschungsprojekt stehen die Wünsche der Menschen im Mittelpunkt, egal welchen Alters. Diskutiere, was Du wann und wie hören willst: Hear How You Like to Hear!

Ziel der Forschung ist es, neue Impulse für die Entwicklung von Hörunterstützungen zu geben und dabei das Wohlbefinden der Betroffenen in den Mittelpunkt zu stellen. Wir wollen das Selbstbewusstsein von Menschen mit Höreinschränkungen stärken und ihr soziales Umfeld zu einem bewussten Umgang ermutigen.

Geforscht wird nicht im Labor, sondern in Alltagsumgebungen. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse der Betroffenen.

Wenn Ihr teilnehmen wollt schreibt bitte eine kurze Mail an Martin (hashtec[aet]wissenschaftsladen-potdam.de) Die Plätze sind begrenzt weil wir nur eine kleine Anzahl von Boxen da haben. Bringt bitte ein Smarthone zur Steuerung der Box mit.

Open Health HACKademy in der machBar – erstes Wochenende

 Wir freuen uns derzeit die Open Health HACKademy in unseren Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen. Hier ein Bericht vom ersten Wochenende.
Die erste Open Health HACKademy in Potsdam
Bei der Open Health HACKademy entwickeln vier interdisziplinäre Teams mit Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen, Menschen mit Behinderung und Makern gemeinsam Open-Source-Hilfsmittel, sogenannte Careables. Denn vielen Menschen mit Behinderung fehlt es an jenen Hilfsmitteln, die sie zum Leben und Arbeiten brauchen.
Die HACKademy startete am Freitag, den 1. März 2019, im fabLab machbar in Potsdam. Zusammen mit rund 25 kreativen Köpfen mit Fähigkeiten aus den unterschiedlichsten Disziplinen läuteten wir mit einer bildnerischen Kennenlernrunde über versteckte Superkräfte das Wochenende ein. Die Case Provider der vier Cases “Eisbrecher”, “Belly Button”, “LazyEye” und “Vorlesegerät” stellten ihren Teams ihre Projekte vor. Im Anschluss wurden gemeinsame Ziele für´s erste Wochenende festgelegt.
Am Samstag, den 2. März 2019, fand ein Design-Thinking Sprint statt, bei dem neben Entwurfsskizzen auch schon erste Prototypen präsentiert wurden. Um 18:00 Uhr folgte dann ein Vortrag von Dr. Claudia Nicolai, Academic Director der D.School. Schließlich wurde mit dem ganzen HACKademy Team gekocht und weiter über die Projekte diskutiert.

Am Sonntag, den 3. März 2019, konnten die Teilnehmer im Rahmen von Deepdive Rapid Manufacturing Workshops Einblicke in verschiedene Technologien wie z.B. 3D Druck, Arduino, Laser Cutting und Elektronik gewinnen. Es folgte eine Planungsbesprechung der nächsten Woche.

Das tägliche bunte Frühstück und das leckere Mittagessen nutzten alle als Chance, um sich besser kennenzulernen und als Teams zusammenzuwachsen.
Nach diesem erfolgreichen Auftakt freuen wir uns auf das kommende Wochenende und sind auf den In- und Output schon sehr gespannt!
In diesem Sinne: stay open minded and get connected.
Die Open Health HACKademy findet im fabLab machbar in Potsdam (https://machbar-potsdam.de/about/) an drei Wochenenden und den dazwischen liegenden Wochen vom 1.-17. März 2019 statt.
Alle Interessierten sind eingeladen:
Am Samstag, den 9. März 2019, startet ab 17:00 Uhr ein öffentliches Meetup mit Keynotes zu Themen wie Open Health, Citizen Science und Hilfsmittelforschung.
Um am Meetup teilzunehmen, klicke hier: http://meetu.ps/e/GrYYj/FgY60/f
Die öffentliche Abschlusspräsentation der vier Entwicklerteams findet am Sonntag, den 17. März 2019, um 15:00 Uhr statt. Für die Abschlusspräsentation kannst du dich hier anmelden: http://meetu.ps/e/GrZ0R/FgY60/f
Die Open Health HACKademy wird im Rahmen der Projekte Match My Maker (www.matchmymaker.de) und Careables (www.careables.org) von den gemeinnützigen Organisationen be able e.V. und Prototyping Collective e.V. veranstaltet.
Kooperationspartner sind der Wissenschaftsladen e.V. / machBar und die D.School / Hasso-Plattner-Institut Potsdam.
Eine weitere Open Health HACKademy soll ab Mitte August 2019 starten. Wer daran Interesse oder sogar Ideen für einen Open Health Case hat, kann sich gerne beim HACKademy Team melden: HACKademy@be-able.info