Besuch das FabLabs in Rom und Evaluierung von Low-Cost-3D Scanning für Restaurierungen

In der ersten Märzwoche gab es die Möglichkeit an einer aussergewöhnlichen Workshoptour durch Rom teilzunehmen. Teilnehmer waren unter anderem Mitglieder der Steinmetz- und Bildhauerinnung aus München, Restauratoren und Kunsthistoriker. Einige der Teilnehmer hatten schon in den vergangenen Jahren Säulen und Skulpturen im Vatikan aber auch an anderen Orten in Rom restauriert. Von Seiten der machBar ging es darum Möglichkeiten zu evaluieren, um beispielsweise mit vergleichsweise günstigen Geräten 3D-Scans vor Ort machen zu können, die dann ein Restaurator anhand der Bilder und 3D-Modelle begutachten kann. Da hierzu in der machBar und in anderen Fablabs verschiedene Methoden des 3D-Scannings ausprobiert wurden, ging es hier um zukünftige Projekte, dies auch an realen Skulpturen testen zu können. Dazu wird es in Zukunft auf dem Blog einige Updates geben.

Beispiel einer Skulptur auf dem nichtkatholischen Friedhof in Rom, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie kompliziert einige Skulpturen aufgebaut sind verbunden mit den Schwierigkeiten davon einen 3D-Scan zu kreiern.

In Rom haben sich nach der letztjährigen Maker Faire Europe zwei FabLabs gegründet. Die Makerszene in Rom ist nach meiner Einschätzung noch sehr jung, dafür aber sehr agil. Es werden aktuelle sehr viele Aktionen und Workshops an öffentlichen Orten durchgeführt, um für die neuen FabLabs zu werben.

Vielen Dank auch an dieser Stelle an Stefano vom FabLab in Rom für die Führung.

Zum Abschluss noch ein kleiner Ausblick aus dem Museo Capitolini auf das Forum Romanum und die Erinnerung an guten Kaffee.

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